Glaubenssätze bei Kindern zuverlässig auflösen

Glaubenssätze, die sich im Unterbewusstsein verankern, kann man auch bei Kindern durch Affirmationen zuverlässig auflösen.

Viele Kinder neigen dazu, schlecht über sich und ihre Fähigkeiten zu denken. In der Schule habe ich häufig Sätze gehört, wie: 

Glaubenssätze bei Kindern aufläsen

Was machen diese negativen Glaubenssätze mit Kindern?

Kinder glauben das, was sie denken. Genau wie Erwachsene. Die negativen Sätze, die ich oft gehört habe, haben mich dazu veranlasst, genau dort anzusetzen, wo die Kinder stehen und wie sie denken. Diese Sätze, die oft Kinder mit mangelndem Selbstbewusstsein von sich geben, sind meist in der ICH-Form und negativ belastet. Das führt dazu, dass das Kind von sich denkt, es kann nichts, es schafft nichts, es traut sich nichts zu. Viele Kinder zeigten dadurch sehr oft Gefühle in Form von Traurigkeit, Angst, Schüchternheit, manchmal auch Zorn oder Wut. 

Viele Kindern zweifeln an sich selbst, sind in sich gekehrt und sind unglücklich. Ihr eigenes Denken hemmt sie, selbstbewusster zu werden und neuen Herausforderungen sind sie des Öfteren in einer Abwehrhaltung. Kinder, die oft negativ über sich selbst denken, haben Probleme, neue Freunde zu finden, trauen sich oft wenig zu oder probieren Neue Dinge nur widerwillig aus. Das zeigt sich zum Beispiel auch im Sportunterricht, wenn Kinder sehr hoch über einen Balken balancieren. Dazu gehört sehr viel Mut, sich der Höhenangst zu stellen. Einige Kinder trauen sich das so wenig zu und probieren es nicht einmal. 

Diese Unsicherheit zeigt sich auch, wenn Kinder alleine vor der Klasse sprechen. Viele sind sehr schüchtern und trauen sich nicht, sich zu melden und an einer Diskussion im Unterricht teilzunehmen, geschweige denn ein Referat zu halten. Obwohl sie es fachlich können, befinden sich in ihrem Unterbewusstsein Glaubenssätze, die den Kindern sagen, “Ich kann das nicht” oder “Ich traue mir das nicht zu”. 

Aber auch daran kann man mit den kindern arbeiten, ohne sie zu zwingen oder an den Pranger zu stellen. Ich habe mit positiven Affirmationen deutliche Erfolge erzielen können. 

5 Tipps, um negative Glaubenssätze bei Kindern loszuwerden

Negative Affirmationen, die fest im Unterbewusstsein verankert sind, sind sehr hartnäckig und man stößt oft auf Widerstand. Aber das Gute ist, dass sich mit Hilfe von positiven Sätzen oder auch positiven Affirmationen diese auflösen lassen. 

Folgende Affirmationen habe ich aufgeschrieben:

  1. Erläutere den Kindern genau, was passiert kann, wenn sie negativ über sich denken. Dazu kannst du dir Beispiele überlegen, die zur jeweiligen Situation passen und welche Konsequenzen diese negativen Glaubenssätze für das Kind haben.
  2.  Überlege gemeinsam mit dem Kind, wie man das Wort “NICHT” durch positive Sätze umwandeln kann. 
  3. Gestaltet gemeinsam ein Plakat, malt ein Bild zum Satz und hängt es sichtbar gut auf, sei es im Zimmer, im Klassenraum oder dort, wo es das Kind oft sieht.
  4. Durch das regelmäßige Anschauen der positiven Affirmationen verankert sich der positive Glaubenssatz im Unterbewusstsein und wird das bewusste Denken positiv verändern. 
  5. Reflektiere mit dem Kind nach einer gewissen Zeit, ca. 2-4 Wochen, ob Veränderungen im Denken stattfinden, wie Reaktionen auf neue Herausforderungen entstehen und wie das Kind über sich denkt und wie es sich fühlt. 

Mein Schutzschild – Eine Geschichte, die Kindern im Grundschulalter hilft, sich spielerisch mit positiven Affirmationen auseinanderzusetzen. Dabei bastelt sich das Kind ein Schutzschild, schreibt auf die Innenseite seine eigenen positiven Glaubenssätze und übt spielerisch, sich mit dem Schild zu verteidigen. 

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