
🌸 Yoga im Frühling – Bewegte Entspannung für die Grundschule
Der Frühling bringt neue Energie ins Klassenzimmer. Die Tage werden heller, die Kinder lebendiger – und genau jetzt brauchen sie bewusste Bewegungs- und Ruhephasen. Mit
Yoga in der Schule zeigt viele positive Wirkungen – ein Interview und Erfahrungsbericht mit Petra
Vor vielen Jahren besuchte ich eine Fortbildung „Yoga mit Kindern“ über die PHT. Das inspirierte mich sehr, aber leider fehlten mir die Grundlagen.
Zwischendurch bekam ich bei einer Fortbildung eine Art Kalender mit Übungen für Ruhe, Ausgeglichenheit und Frieden in der Klasse, der unter anderem auch Yogaelemente enthielt.
Im Sommer 2019 machte ich dann endlich die Ausbildung zur Kinderyogalehrerin/trainerin bei Sibylle Schöppel in Graz. Seit damals baue ich Yoga im Unterricht ein!
Die Art der Übungen hängt von der Zeit / Dauer der Yogaeinheiten ab.
Je nachdem, was ich sonst noch alles für Aktivitäten im Unterricht anbiete und je nachdem wie die Kinder beim Yoga mitarbeiten, werden die benötige ich unterschiedlich viel Zeit. Täglich sicher 10 Minuten oftmals mehr!!!
Täglich sicher 10 Minuten (Yoga im Unterricht)
Petra
Ja, ich habe in Graz die Kinderyogausbildung und die Schulyogaausbildung absolviert. Weiters habe ich Fortbildungen besucht und recherchiere im Internet (Videos und Texte zum Nachlesen).
Herausforderungen beim Morgenyoga sind die Rahmenbedingungen – Störungen durch Kolleg:innen, die einzelne Kinder holen (fast täglich), Kinder, die zu spät kommen, Platzmangel,… – diese akzeptiere ich, denn daran kann ich nichts ändern. Bei längeren Yogaeinheiten im Turnsaal sind leider oft der Lärm des Nachbarturnsaales, die Schulglocke (Verlassen des Turnsaales) und im Freien andere Klassen eine Herausforderung. Auch hier kann ich nicht viel ändern. Mit der Zeit lernen die Kinder sich nicht mehr ablenken zu lassen.
Generell der Lärm und der Übermut während der Übungen der Kinder in meiner Klasse sehe ich als größte Herausforderung. Da sie erst im Laufe dieses Schuljahres Yoga kennengelernt haben, denke ich, dass sie noch Zeit benötigen leise die Übungen durchzuführen und nicht zu übermütig zu werden (fallen lassen, Übungen übertrieben groß auszuführen, Gelächter, …). Aber auch das geht schon besser. Ich weise die Kinder immer darauf hin, dass wir Yoga leise praktizieren sollten.
Herausforderungen der Rahmenbedingungen akzeptieren!
Petra
Störungen der Kinder akzeptiere ich nicht! Die Kinder werden nicht dazu gezwungen mitzumachen, aber dafür müssen Sie sich leise am Platz beschäftigen – lesen, schreiben, rechnen. Das funktioniert eigentlich gut. Sollte eine Störung gravierend sein und das Kind die Arbeit am Platz verweigern, verlässt es den Klassenraum. Ich erkläre immer: Es ist freiwillig, tut euch gut und es ist unfair den anderen Kindern gegenüber, wenn ihr stört.
Manchmal machen Kinder einfach Übungen nicht mit. Das übersehe ich, solange sie nicht die anderen Kinder stören.
Es kommt eigentlich nie vor, dass Kinder an mehreren Tagen stören.
Angefangen habe ich mit tägl. Yoga bzw. yogaähnlichen Übungen, da vor einigen Jahren die Kinder meiner Klasse sehr viel stritten und auch handgreiflich wurden. Die tägliche Einheit gab Ihnen Ruhe, die Konzentration wurde besser und auch Streitigkeiten wurden verbal beigelegt.
Ich merke, wenn ich in der Schule mit dem durchführen der Übungen am Morgen schlampig werde, sind die Kinder unruhiger. Mir kommt es vor, dass man erst nach einer längeren Zeit eine Veränderung sehen kann und wenn die Übungen fehlen, erkennt man sofort den positiven Effekt von Yoga.
Ich selbst habe nach den Übungen viel mehr Antrieb und Energie für den kommenden Tag!
Wenn die Übungen fehlen, erkennt man sofort den positiven Effekt von Yoga.
Petra
Ja, leider bin ich die einzige, die in der Schule regelmäßig Yoga durchführt. Ich habe Kolleg:innen, die dann und wann einzelne Übungen in den Unterricht einbauen, aber nicht regelmäßig.
Den Eltern erkläre ich beim ersten Elternabend, was Yoga bedeutet und welche Wirkung es haben kann. Ich bekomme dadurch viel positive Resonanz.
Bei der Namaste-Handgeste spreize ich absichtlich die Finger, damit niemand von meinen muslimischen Kindern/ Eltern es mit der christlichen Gebetshaltung verbinden
Anfangen, ausprobieren, in kleinen Schritten Übungen einführen, Wiederholungen von bekannten Übungen und Geduld. Es kann nicht alles von Anfang an klappen und an manchen Tagen funktioniert gar nichts. Nur nicht aufgeben!
Anfangen, ausprobieren, in kleinen Schritten...
Petra
Ich freue mich, dass Petra mir die Fragen beantwortet hat. Liebe Grüße

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